Warum bleibt das Holz im Wald liegen?

Für den Bau der 33 Meter langen Brücke mussten entlang der Bautrasse im Wald vereinzelt Bäume entfernt werden. Dabei sind neben einzelnen Stämmen auch Äste, Zweige und kleineres Holz angefallen:

Gezeigt wird Restholz im Geraer Stadtwald
Ast- und Restholz nach der Freimachung der historischen (zugewachsenen) Marien- Brückentrasse

Dieses Material wird bewusst nicht vollständig beräumt. Denn das liegen gelassene Ast- und Restholz erfüllt wichtige ökologische Funktionen: 

  • es schützt den Waldboden vor Austrocknung und Erosion, bietet Lebensraum für zahlreiche Insekten, Pilze und andere Kleintiere
  • es trägt durch seine langsame Zersetzung zur natürlichen Nährstoffversorgung des Bodens bei
  • gleichzeitig unterstützt es eine behutsame und naturnahe Wiederbewaldung der betroffenen Fläche

Dieses Vorgehen entspricht den Grundsätzen einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung – und es steht im Einklang mit dem Thüringer Waldgesetz.

Text und Foto: U. Feistel (Förderverein Stadtwaldbrücken Gera e.V.)

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