Marienbrücke

Die Marienbrücke

Diese ehemalige Holzbrücke (Bestand bis 1946) diente als Wanderwegbrücke. Sie überwand einen tiefen Graben (Gerber- oder Ludergraben) auf dem ehemaligen Wanderweg vom Fuchsturm über die heutige Martinshöhe weiter in den Martinsgrund/Daliengarten über die B2 nach Pöppeln mit Bismarkstein/Kuckucksdiele, dann hoch auf den Heinbergweg am Liebedenkmal vorbei über die vom Verein neu fertiggestellte Waldhausbrücke zum Schloß Osterstein und weiter bis zum Gladitschturm.

Die Wiedererrichtung  dieser Marienbrücke  würde eine  enorme  Aufwertung des Stadtwaldes als touristisches  Juwel der Stadt Gera bedeuten. Der Verein hat nach vielen Diskussionen 6 Varianten zur Bauweise erarbeitet. Federführend ist das Vereinsmitglied Herr Dähn, Chef des Ingenieurbüros Dähn für Brücken. Die Suche nach geeignetem Förderprogramm vom Land bzw. Bund (ggfs. in touristischem Bereich) als finanzielle Basis stellt gegenwärtig die Hauptschwierigkeit dar. Die komplementären Sponsorengelder / Eigenmittel der Stadt wären ggfs. Sache des Vereins.

Zahlen: Nach vorliegendem Vermessungsplan:

zu überbauende Länge       44 m
zu überbauende Höhe        12 m

Baugrundgutachten liegt vor.
Die Betonfundamente der alten Brücke sind noch vorhanden, Zustandsbewertung muss aktuell  erfolgen.

Die ehemalige Marienbrücke wurde laut Stadtarchiv schon 2x von der Stadt gebaut:

1885 in einer Länge  von   35 m
Höhe    von   11 m
Kosten von 457 M

1913 da die Stützfeiler morsch waren, bittet der Verschönerungsverein die Stadt, die Brücke neu zu bauen (27.04.1913). Am 06.11.1913 ist die neue Holzbrücke fertig gestellt.

Länge von 44 m
Höhe von 12 m
Kosten von 600 M

 Zur Bauweise

Vom zuständigen Fachdienst der Stadt wird eine wartungsfreie Materialwahl favorisiert, z.B. GFK ( Glasfaserverstärkter Kunststoff).

Gegenwärtiger Stand im August 2012:
Die fußläufige Zuwegung konnte durch die seit Frühjahr 2012 vom Bund geförderte städtische Bürgerarbeit „Erlebnispfad im Stadtwald Gera“  Träger OTEGAU instand gesetzt werden. Sie endet fuchsturmseitig an einem Schutzgeländer am Gerbergraben. Der Verein wird entsprechende Infotafeln zur geplanten Marienbrücke dort anbringen. Die Zuwegung martinshöhenseitig wurde mit dem zuständigen Fachdienst der Stadt besprochen und festgelegt.

Neben der geschilderten Notwendigkeit zur Fördermittelbeschaffung ist auch nach Abstimmung mit dem Baudezernenten Herrn Miller eine komplexe wissenschaftliche Bearbeitung des Gesamtanliegens – Erhöhung der Attraktivität des Stadtwaldes  –  eine Notwendigkeit, die besonders im Zeichen der IBA (Internationale Bauausstellung Thüringen) ggfs. mit der  Bauhausuniversität Weimar als realistisch angesehen werden kann.

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