Sechs Tore stehen nun an Waldeingängen

Gera. Das sechste Stadtwaldtor wurde am Dienstag von Heinrich-Dieter Hischer, Hans-Joachim Witt und Ulrich Feister vom Förderverein Geraer Stadtwaldbrücken mit Unterstützung von Tino Romisch von der Firma Heinrich Wassermann in der Fuchsklamm in Untermhaus aufgestellt. Nach den Toren „Am Tierpark“, „Zum Fuchsturm“, „Ernsee“, „Wald-Klinikum“ und „Kuckucksdiele“ lädt nun das Tor „Fuchsklamm“ zum Waldspaziergang in Gera und der nahen Umgebung ein. Wie immer haben Zimmermannslehrlinge des Bildungszentrums Ostthüringen und weitere Partner das Projekt gefördert.

5. Stadtwaldtor eingeweiht

Holzkonstruktion „Torstenson-Eiche“ nahe der Kuckucksdiele

Schlicht und modern präsentiert sich nun auch das 5. Stadtwaldtor. Am Donnerstag wurde die massive Holzkonstruktion „Torstenson-Eiche“ an die Stadt und Geras Baudezernenten Michael Sonntag (parteilos) übergeben. Das Tor empfängt Geraer und Gäste am Stadtwald-Eingang Faulenzerweg nahe der Kuckucksdiele.

„Es ist ein wahres Gemeinschaftsprojekt geworden ohne des Einsatzes zusätzlicher Steuermittel“, betonte Heinrich-Dieter Hischer vom Förderverein Geraer Stadtwaldbrücken. Wie bei den Toren zuvor engagierte sich wieder der Förderverein und konnte das Projekt zusammen mit zahlreichen lokalen Sponsoren umsetzen. Hauptsponsor für das fünfte Tor ist die Büroteam Gera Wildt GmbH. Auszubildende vom Bildungszentrum Ostthüringen (BZO) des Bildungswerkes Bau fertigten die Eichenholz-Konstruktion. Mitarbeiter des Fachdienstes Stadtgrün stellten sie auf. Zugleich wurde der Platz um das hölzerne Bauwerk herum neu gestaltet, wofür Steine aus der alten Plauenschen Straße Verwendung fanden. Diese wurden ebenfalls von Lehrlingen des BZO gelegt. Hilfe kam auch von der Otegau.

Mittlerweile empfangen fünf Stadtwaldtore – im Martinsgrund, am Fuchsturm, am Naturdenkmal Hainwieseneiche in Ernsee, in der Nähe des SRH-Waldklinikums und am Faulenzerweg – die Waldbesucher und weisen auf die besondere Bedeutung des grünen Areals für die Stadt Gera hin. Die Idee zu den Stadtwaldtoren geht auf eine studentische Arbeit der Fachhochschule Erfurt gemeinsam mit der Grünwerkstatt „Stadtwald erleben“ zurück, zu der auch der Förderverein Stadtwaldbrücken gehört. Insgesamt waren 12 Stadtwaldtore herausgearbeitet worden. Sechs hat sich der Förderverein vorgenommen. Heinrich-Dieter Hischer ist optimistisch, dass das sechste Tor – es ist bereits fertig – noch im November aufgestellt wird. Es soll seinen Platz am Fuchsklamm in Untermhaus erhalten. Der Förderverein Stadtwaldbrücken freut sich über weitere Spenden: Konto: Commerzbank Gera, IBAN: -DE36 8308 0000 0580 6859 00

Christiane Kneisel

Reformationstagswandern Torewandern zum Reformationskreuz 31. Oktober 2020 im Stadtwald von Gera

Fit für die nächste Etappe
Wandern am Reformationstag
REFORMATION bringt Bewegung ins Leben. Dieser Gedanke hat in den vergangenen Jahren zu einer Tradition geführt, bei der das gemeinsame Wandern durch den Geraer Stadtwald und das gemeinsame Feiern einer Ökumenischen Andacht mit Posaunenchor am REFORMATIONSKREUZ miteinander verbunden werden. In diesem Jahr kann dieses Miteinander auf Grund der Covid-19-Pandemie nicht in dieser Weise stattfinden.
Statt dessen laden GRÜNWERKSTATT und ACK alle Geraer und ihre Gäste dazu ein, sich an diesem Tag selbst auf den Weg zu machen.
Auf der Rückseite sind in einem Plan des Stadtwaldes die Standorte der STADTWALDTORE verzeichnet. Von jedem dieser Punkte kann ein Weg beginnen, der das REFORMATIONSKREUZ zum Ziel hat. Dort erwartet die Wanderer ein SEGENSGRUSS ZUM MITNEHMEN und mit ein klein wenig technischem Geschick sogar der traditionelle musikalische Gruß des POSAUNENCHORES der Evang.-Luth. Stadtkirchengemeinde.
Auf den Abstand zu anderen Wanderern und auf sonstige aktuelle Hygieneregeln achte bitte jeder Mitmachende verantwortungsvoll selbst.

OTZ 4. Stadtwaldtor

Gestern wurde das 4. Stadtwaldtor unweit des SRH Wald-Klinikums eingeweiht. Die Initiative vom Förderverein Stadtwaldbrücken wurde wieder von den Mitarbeitern vom Fachdienst Stadtgrün, Zimmererlehrlingen des Bildungszentrums Ostthüringen und der Laser GmbH unterstützt. Für die Materialkosten kam das Wald-Klinikum auf. Eine Schulklasse der Grundschule Wilhelm Busch aus Altenburg, die in dieser vom Jugendwaldheim Gera-Ernsee aus den Stadtwald erkunden, durften die massive Eichenholzkonstruktion mit Edelstahl-Schriftzug als Erste durchschreiten. Foto: Peter Michaelis

Fotogalerie

Vielen Dank an Andreas Kinder für die tollen Fotos.